Systemische
Aufstellungen
 

Zum Verständnis - ein Einblick in das Systemische Aufstellen​

Deine Investition

Aufsteller 100 Euro

Stellvertreter 20 Euro

Die lebendigen Raumbilder

Wir alle tragen bewusst oder unbewusst in uns Bilder von den Themen, die uns belasten. Die Besonderheit der systemischen Aufstellungen liegt darin, solche Bilder äußerlich im Raum erfahrbar zu machen. 

 

Sie lebendig werden zu lassen und positiv zu verändern. Wir sind dann mit ihrer Hilfe „im Bilde“, haben uns ein Bild von der bisherigen Situation gemacht und gewinnen ein neues Bild, das uns stärkt.

 

Am bekanntesten sind seit den neunziger Jahren die Familien- oder Organisations-aufstellungen geworden. Doch können jegliche Anliegen mit Hilfe von Aufstellungen bearbeitet werden (siehe weiter unten).

 

Der Weg zum Wesentlichen

Aufstellungen sind ein Weg, um in kürzester Zeit sichtbar zu machen,

  • welche Tragweite ein Problem hat,

  • was seine Hauptursachen sind und

  • was beim Umgang mit ihm bislang gefehlt hat. 

 

Die Schritte, die zur Lösung führen und wie eine gute Lösung zum Wohl aller Beteiligten aussieht, wird so sichtbar.

 

Darüber hinaus setzen Aufstellungen Lösungskräfte frei.

 

Das systemische Herangehen

„Systemisch“ – das bedeutet vor allem dreierlei:

  • Wir begegnen allem, was ist, mit Wertschätzung.

  • Wir erkennen an, dass alle Lebewesen und Dinge in größere Zusammenhänge eingebettet sind.

  • Wir sind bereit, die vielfältigen Wechselwirkungen zu ergründen und zu verstehen.

 

Das Wesentliche in der Arbeitsweise

Die beweglichen Raumbilder entstehen dadurch, dass die Klienten/innen mit der Unterstützung der Aufstellungsleiter/innen Repräsentanten/innen für die Menschen bzw. Elemente wählen, die zu einem Anliegen gehören. 

 

Diese werden im Raum zueinander in Beziehung gestellt. Deshalb spricht man von Auf-Stellungen. Jeder Platz im gestellten System fühlt sich anders an. Sobald die Stellvertreter/innen ihren Platz eingenommen haben, kommt ein teils sichtbarer, teils unsichtbarer Prozess in Gang. Der erst selbst organisierend verläuft, dann organisiert wird  und in einer neuen Ordnung mündet.

 

Im Fall einer Krankheit stehen dann z.B. Vertreter/innen für die kranke Person, für die Krankheit selbst und für die Angehörigen im Raum, vielleicht auch Ahnen, die ebenfalls von der Krankheit betroffen waren oder behandelnde Ärzte und Therapie-formen. 

 

Die Aufstellung zeigt dann z.B. auf, wer alles auf welche Weise mit der Krankheit verbunden ist, wer welche Lasten trägt, wer wem wie nahe steht, welche Beziehungen ungeklärt sind, welchen Sinn die Krankheit hat und unter welchen Bedingungen die Krankheit aufhören bzw. sich verwandeln kann.

 

Am dynamischsten verlaufen i.d.R. die Aufstellungen mit menschlichen Stellvertretern/innen in der Gruppe. Doch auch in der Einzelarbeit verwendete Symbole wie Kissen, Stühle, Spielfiguren, Spielkarten oder andere Gegenstände, ihre Umstellung und die Hineinversetzung durch Klienten/innen und/oder Therapeuten/innen können sehr schnell Wesentliches aufzeigen.

 

Die Wertschätzung und Liebe

Systemisches Aufstellen ist für uns Wertschätzung und liebevolles Miteinander in Aktion. Denn Aufstellen bedeutet:

 

Wertschätzung in inhaltlicher Hinsicht: Wir achten und würdigen alle Elemente, die zu einem Anliegen und System gehören – ob es sich um Informationen, Dinge, Organe, Menschen, andere Lebewesen oder Mutter Erde als Ganzes handelt. Am Ende darf im aufgestellten System die erstarrte oder fehlgeleitete Liebe wieder frei fließen.

 

Wertschätzung in methodischer Hinsicht: Die gesprochenen Worte, die ausgetauschten Blicke, die Gesten, die Bewegungen und Berührungen, die neu aufgestellten Ordnungen – all diese methodischen Lösungsschritte dienen der gegenseitigen Achtung aller Beteiligten.

 

Das Staunen und die Demut

Immer wieder erfahren wir wunderbare Wirkungen durch Aufstellungen, die das Herz berühren, die Seele erwärmen, den Geist zum Staunen bringen und das Bedürfnis wecken, sich vor dem Großen zu verneigen, das die systemische Arbeit zu behüten scheint. 

 

Gerade Aufstellungsneulinge sind regelmäßig überrascht und erstaunt, wie viele Wahrheiten die Stellvertreter/innen in den für sie fremden Systemen zutage fördern und welche „Wucht“ und wandelnde Kraft die auftauchenden Raumbilder entfalten. Die machtvollen Einsichten bestätigen zum Teil vorhandenes Wissen, doch bringen sie immer auch Verborgenes ans Licht.

 

Die Stellvertreter/innen erleben es als persönlich lehrreich und gewinnbringend, dass sie für einen bestimmten Platz gewählt wurden, denn sie bekommen dadurch ein größeres oder kleineres Kuchenstück ihrer eigenen Lösung als Geschenk mit nach Hause.

 

Systemische Aufstellungen wirken darüber hinaus auf Abwesende. Deshalb kann man von einer „Fernwirkung“ sprechen. Und immer wieder kommt es zu sehr schnellen Wirkungen oder gar zu Sofortwirkungen, manche Informationen werden geradezu in Lichtgeschwindigkeit auf alle Beteiligten übertragen.

 

Die spirituelle Qualität

Wir verstehen systemisches Aufstellen als gelebte Spiritualität in, mit und durch den Körper. Unser Körper mit seinen Wahrnehmungen, Empfindungen und Gefühlen ist wie ein Tor zum Reichtum der Welt. Er gewährt uns Einblicke in tiefes Wissen und er erlaubt uns, mit jedem Wesen mitzufühlen und uns in alle erdenklichen Situationen sowie Daseinsformen einzufühlen

.

So kann es sein, dass Stellvertreter/innen im Laufe der Zeit viele hundert oder auch tausend Ausdrucksformen der Schöpfung am eigenen Leibe erfahren und sich genau dadurch zur vielzitierten „Allverbundenheit“ hin entwickeln.

 

Systemisches Aufstellen ist eine Art universeller Sprache, die Verständigung zwischen verschiedenen Kulturen, zwischen allen Lebewesen und auch zwischen Geist und Materie ermöglicht.

 

Die Vielfalt der Anwendungen in Persönlichkeitsentwicklung, Familien, Organisationen und großen Systemen

Systemische Aufstellungen eignen sich als Methode zur Aktivierung von Selbstheilungskräften und anderen ungenutzten Potenzialen bei einzelnen Menschen oder Familien zu allen Themen, die als defizitär betrachtet werden.

 

Es kann durch die Aufstellungsarbeit zum Aufbruch alter Strukturen kommen, die dann therapeutisch nachbearbeitet werden sollten um komplett befreit zu sein.

 

Anmeldung und Information - Andrea Evelyn Degenhard - info@lebenslicht-hamburg.de 

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